Gott von Menschen gelehrt und erklärt – leider nur zum fürchten

Wünschenswert ist:
GÖTTLICH  ist: Liebe, (All)Barmherzig, (All)Gütig, Weise, Ehrlich, Vollkommen, Allmächtig – nur Gutes geht von ihm aus

Zum Ablehnen (und durchstreichen) ist:
NICHT göttlich wäre: Widerspruch, Diskriminierung, Rache, Mord, Lüge, Frauen verachtend, List, Folter, Irrtum, Täuschung

Nun ersuche ich dich folgendes zu tun
Nimm die Bibel, den Talmud und den Koran zur Hand oder sonstiges heiliges Buch zur Hand und streiche alles durch, was als Ansicht über Gott oder göttlich abzulehnen ist
Dann bleibt übrig:
DAS BUCH IST OHNE WIDERSPRÜCHE,  EIN GÜTIGER, ALLMÄCHTIGER GOTT, EIN GOTT DER LIEBE, EIN BARMHERZIGER GOTT, EIN WEISER UND ALLMÄCHTIGER GOTT, PRÄSENTIERT WIRD – jetzt wird dieses religiöse Buch zu einem „göttlichen“ Werk der Liebe zugunsten aller Menschen.

Streiche nun folgendes in deinem angeblich göttlichen Werk durch:

Paradies: Gott verflucht die ganze nachfolgende Menschheit – für einen von Adam und Eva gemachten Fehler – Sippenhaftung

Sintflut: Gott ermordete alle Menschen außer 8 Personen, fast alle Tiere ebenfalls

Ham (Sohn von Noah): Ham macht irgendetwas falsches, wird nicht genau definiert, Gott verflucht seinen Sohn und dessen Nachkommen

Sodom und Gomorrha: Damals gab es kein Gesetz, kein Verbot und kein Gebot – Eine ganze Stadt samt unschuldigen Kindern, eben alle wurden ausgerottet

Gott erschwert das Zusammenleben der Menschen bewusst – Beispiel Babel (Babylon) Sprachenverwirrung. Nimmt Zerstreuung in Kauf und in der Folge sind Sprachunterschiede oftmals Gründe für Streit bis hin zu Kriegen

Ägypten und die 10 Plagen: Ein ganzes Land – alle Einwohner – wurden durch 10 Plagen, von Gott gequält und durch Krankheiten hingemordet. Jedes Mal hat Gott Pharao wieder so beeinflusst, dass er unnachgiebig blieb, damit er sich stur gegen ihn stellt und er mit dem Morden weitermachen konnte.
Anschließend beeinflusste er den Pharao noch mal – damit er sein Heer sammelt und nachritt. Alle ließ er ertrinken – Wofür: Damit er sich bekannt macht (?????)

Israeliten wurden befreit – Wer weiß wie viele. Nachdem sie sich wieder einen sichtbaren Gott machten (10 Plagen und Mord am ägyptischen Heer waren umsonst!) verfluchte er das ganze Volk – samt unschuldigen Kindern – alle außer 2 Personen davon kamen in der Wüste ums Leben

Hiob (Job): Gott wollte angeblich wissen, ob der Hiob ihm die Treue hält und gestatte es dem Teufel, dass er ihm alle Kinder hinmordet, Hiob wurde schwer krank, seine Frau tot. Nach dieser, nennen wir es „Prüfung“ sorgte er angeblich dafür, dass Hiob wieder gesund wurde, neu heiratete und wieder 10 Kinder hatte. Hallo – 10 Kinder waren dabei ums Leben gekommen! Und wofür?

König David: 7 Frauen hatte er schon – damit er die 8. Frau bekommt, nun wurde sie nachweislich schwanger von David, so sorgte er für den Tod seines ihm treuen Heerführers. Nicht David wurde bestraft – das Kind starb und weitere Menschen neben David litten daran.

Ganze Völker (Hethiter, Ammoniter, Philister usw.) wurden mit Gottes Hilfe ausgerottet damit die Israeliten in ihr verheißenes Land kommen können

Simson: Tötete mit Gottes Hilfe über 3000 Philister samt deren Kinder  – als er einen Tempel zum Einsturz brachte

Salomo (Suleiman im Koran, auch im Talmud): 700 Frauen – 300 Nebenfrauen – weise – wie viele von den Frauen waren totunglücklich bei einem sexsüchtigen Mann zu sein der alle Monate Hochzeit feierte. Und trotzdem erlaubte es ihm Gott für einen Teil der Bibel verantwortlich zu sein. (Sprüche und Hohelied) Baals Anbeter war er auch im Alter

Lügen erlaubt z. B.  im Koran:  Sure 28 Gläubige dürfen keinen Ungläubigen zum Freund machen, es sei denn sie täuschen ihnen was vor…Ausdrücklich in den zwischenmenschlichen Beziehungen das Lügen, die Doppelzüngigkeit und das Betrügen erlaubt
was sollte Krieg anderes sein, als ein verlogenes Spiel“.

Suren des Qur’an 24:5 bis 24:8 zeigt, dass Mohammed die 10 Gebote zwar kannte, trotzdem sagte er: „Lügen ist eine Sünde, außer einer Lüge die dem Muslim Nutzen bringt“
Die Lüge [arab. al-kadhib]: Es ist bekannt, dass das Lügen [im Islam] verboten ist. Es wird jedoch in Fällen erlaubt, die einige muslimische Gelehrte gemäß der authentischen Überlieferungen definiert haben, um einen Vorteil zu erlangen: ‘Man darf im Krieg lügen, denn der Krieg ist ein Betrug. Man darf lügen, um Menschen miteinander zu versöhnen. Ein Ehepaar darf sich gegenseitig belügen, z. B. in Sachen der Liebe, um das weitere Zusammenleben zu ermöglichen.’ Einige muslimische Gelehrte erlaubten das Lügen über diese [genannten drei Fälle] hinaus, und zwar, wenn man nur durch Lüge sein Ziel erreichen kann. Allerdings darf das Lügen hier keinem Menschen Schaden zufügen!!!!!!. Diese [Gelehrten] erlauben das Lügen auch, um einen Menschen vor etwas Bösem zu bewahren.

Schlagen in der Familie – Mann darf Frau schlagen

Missbrauchserlaubnis von im Krieg gefangen genommenen Frauen

Aussagen einer Frau sind nur halb so viel wert wie die eines Mannes

Frauen und Kinder dürfen zwangsverheiratet werden

Verharmlosung von Vergewaltigung einer Frau – Frau wäre schuld wenn sie sich nicht genug bedeckt

Männer dürfen Sklavinnen nehmen wie sie wollen – vergewaltigen

Demütig sein gegenüber Gläubigen und STOLZ gegenüber Ungläubigen

Himmelsgarantie für Männer (NICHT FÜR FRAUEN)  – Krieger – wenn sie im „heiligen“ Krieg sterben, kommen sie sofort in den Himmel und erhalten auch noch 72 Jungfrauen samt Dienerinnen
Frauen die (auch im Krieg) sterben müssen zu, vielleicht diesem Mann, zurück

Nur wer als Krieger im Dschihad stirbt hat die Himmelsgarantie – sonst kann sie sich niemand „erarbeiten“

Freier Wille: Todesurteil gegenüber die, welche nicht mehr in der aktuellen Religionsgemeinschaft (z. B. Muslime) sein wollen

Heuchelei erlaubt – z. B. Muslime dürfen keine Juden oder Christen als Freund nehmen – sonst ist man einer von ihnen. AUSSER – ihr fürchtet euch vor ihnen –

Hölle – Gott soll da angeblich Folter in Ewigkeit erlauben oder verursachen

Offenbarung des Johannes und Koran – irgendwann soll Gott alle ausrotten die nicht an den wahren Gott (Jahwe oder Allah) glauben

Ungläubige sind verflucht, Man darf sie töten und darüber hinaus erwarten sie Höllenqualen – ewige Folter

Gott irrt – Ältere Wahrheiten dürfen aufgehoben werden, durch neue Wahrheiten

Menschen sind nicht gleich viel wert – z. B. Ungläubige schlimmer als Vieh – also alle vor dem 5. Jahrhundert unserer Zeitrechnung, und bis heute die Mehrzahl der Weltbevölkerung – dürfen getötet werden

Falschheit – z. B. Gott ist listig – z. B. …Allah ist der beste Listenschmied,…steht im Koran

Widersprüche – gutes behalte – schlechtes, verwerfliche streiche

Frauen und Männer sind vor dem Gesetz nicht gleich

Gott liebt nur Menschen einer (alleinwahren) Religion

 

UND NUN NACHDEM DAS BUCH KEINE WIDERSPRÜCHE MEHR HAT UND EIN GÜTIGER, ALLMÄCHTIGER GOTT, EIN GOTT DER LIEBE, EIN BARMHERZIGER GOTT, EIN WEISER GOTT, ÜBRIGBLEIBT –erst  jetzt wird dieses religiöse Buch zu einem „göttlichen“ Werk zugunsten aller Menschen.

 

 

Nachfolgend die Charta der Menschenrechte – Besser oder schlechter als der Umgang mit Menschen in den sogenannten inspirierten heiligen Büchern

Entscheide selbst – VON MENSCHEN FÜR MENSCHEN


 

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Falls du als religiöser Mensch, egal welcher Gruppe etwas findest, das diese Charta verbessert, dann mach das. Falls du als religiöser Mensch ein „göttliches“ Buch (Bibel, Talmud, Koran, Veden, Mormon) in deinem Buch findest, dass dort was fehlt oder verbesserungswert wäre, dann könnte es sein, dass dieses Buch von Menschen geschaffen wurde, denn ein Allweiser Gott hätte das vollkommen und fehlerlos gemacht.  (Kursiv für eine einfacher Zuordnung  hinzugefügt)

Grundrechte

  • Artikel 1 (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit)
    Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.
  • Artikel 2 (Verbot der Diskriminierung)
    Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.
    Des Weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebiets, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.
  • Artikel 3 (Recht auf Leben und Freiheit)
    Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.
  • Artikel 4 (Verbot der Sklaverei und des Sklavenhandels
    Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel sind in allen ihren Formen verboten.
  • Artikel 5 (Verbot der Folter)
    Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.
  • Artikel 6 (Anerkennung als Rechtsperson)
    Jeder hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkannt zu werden.
  • Artikel 7 (Gleichheit vor dem Gesetz)
    Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.
  • Artikel 8 (Anspruch auf Rechtsschutz)

Jeder hat Anspruch auf einen wirksamen Rechtsbehelf bei den zuständigen innerstaatlichen Gerichten gegen Handlungen, durch die seine ihm nach der Verfassung oder nach dem Gesetz zustehenden Grundrechte verletzt werden.

  • Artikel 9 (Schutz vor Verhaftung und Ausweisung)
    Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden.
  • Artikel 10 (Anspruch auf faires Gerichtsverfahren)
    Jeder hat bei der Feststellung seiner Rechte und Pflichten sowie bei einer gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Beschuldigung in voller Gleichheit Anspruch auf ein gerechtes und öffentliches Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht.
  • Artikel 11 (Unschuldsvermutung)
    1.Jeder, der wegen einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, hat das Recht, als unschuldig zu gelten, solange seine Schuld nicht in einem öffentlichen Verfahren, in dem er alle für seine Verteidigung notwendigen Garantien gehabt hat, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.
  1. Niemand darf wegen einer Handlung oder Unterlassung verurteilt werden, die zur Zeit ihrer Begehung nach innerstaatlichem oder internationalem Recht nicht strafbar war. Ebenso darf keine schwerere Strafe als die zum Zeitpunkt der Begehung der strafbaren Handlung angedrohte Strafe verhängt werden.
  • Artikel 12 (Freiheitssphäre des Einzelnen)
    Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen.
  • Artikel 13 (Freizügigkeit und Auswanderungsfreiheit)
    1. Jeder hat das Recht, sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen und seinen Aufenthaltsort frei zu wählen.
    2. Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren.
  • Artikel 14 (Asylrecht)
  1. Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen.

2.Dieses Recht kann nicht in Anspruch genommen werden im Falle einer Strafverfolgung, die tatsächlich auf Grund von Verbrechen nichtpolitischer Art oder auf Grund von Handlungen erfolgt, die gegen die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen verstoßen.

  • Artikel 15 (Recht auf Staatsangehörigkeit)
    1. Jeder hat das Recht auf eine Staatsangehörigkeit.
  1. Niemandem darf seine Staatsangehörigkeit willkürlich entzogen noch das Recht versagt werden, seine Staatsangehörigkeit zu wechseln.
  • Artikel 16 (Eheschließung, Familie)
    1. Heiratsfähige Frauen und Männer haben ohne Beschränkung auf Grund der Rasse, der Staatsangehörigkeit oder der Religion das Recht zu heiraten und eine Familie zu gründen. Sie haben bei der Eheschließung, während der Ehe und bei deren Auflösung gleiche Rechte.
    2.
    Eine Ehe darf nur bei freier und uneingeschränkter Willenseinigung der künftigen Ehegatten geschlossen werden.
    3.
    Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.
  • Artikel 17 (Recht auf Eigentum)
    1. Jeder hat das Recht, sowohl allein als auch in Gemeinschaft mit anderen Eigentum innezuhaben.
  1. Niemand darf willkürlich seines Eigentums beraubt werden.
  • Artikel 18 (Gedanken-, Gewissens-, Religionsfreiheit)
    Jeder hat das Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; Recht auf dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.
  • Artikel 19 (Meinungs- und Informationsfreiheit)
    Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.
    Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.
  • Artikel 20 (Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit)
    1. Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen.
    2. Niemand darf gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören.
  • Artikel 21 (Allgemeines und gleiches Wahlrecht)
    1. Jeder hat das Recht, an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter mitzuwirken.
    2. Jeder hat das Recht auf gleichen Zugang zu öffentlichen Ämtern in seinem Lande.
    3. Der Wille des Volkes bildet die Grundlage für die Autorität der öffentlichen Gewalt; dieser Wille muss durch regelmäßige, unverfälschte, allgemeine und gleiche Wahlen mit geheimer Stimmabgabe oder in einem gleichwertigen freien Wahlverfahren zum Ausdruck kommen.
  • Artikel 22 (Recht auf soziale Sicherheit)
    Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuss der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.
  • Artikel 23 (Recht auf Arbeit, gleichen Lohn)
    1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
    2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
    3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.
    4. Jeder hat das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.
  • Artikel 24 (Recht auf Erholung und Freizeit)
    Jeder hat das Recht auf Erholung und Freizeit und insbesondere auf eine vernünftige Begrenzung der Arbeitszeit und regelmäßigen bezahlten Urlaub.
  • Artikel 25 (Recht auf Wohlfahrt)
    1.Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen gewährleistet sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände.
    2. Mütter und Kinder haben Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung. Alle Kinder, eheliche wie außereheliche, genießen den gleichen sozialen Schutz.
  • Artikel 26 (Recht auf Bildung)
    1. Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunterricht müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muss allen gleichermaßen entsprechend ihren Fähigkeiten offenstehen.
    2. Die Bildung muss auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie muss zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen beitragen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein.
    3. Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.
  • Artikel 27 (Freiheit des Kulturlebens)
    1. Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben.
    2. Jeder hat das Recht auf Schutz der geistigen und materiellen Interessen, die ihm als Urheber von Werken der Wissenschaft, Literatur oder Kunst erwachsen.
  • Artikel 28 (Soziale und internationale Ordnung)
    Jeder hat Anspruch auf eine soziale und internationale Ordnung, in der die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten voll verwirklicht werden können.
  • Artikel 29 (Grundpflichten)
    1. Jeder hat Pflichten gegenüber der Gemeinschaft, in der allein die freie und volle Entfaltung seiner Persönlichkeit möglich ist.
    2. Jeder ist bei der Ausübung seiner Rechte und Freiheiten nur den Beschränkungen unterworfen, die das Gesetz ausschließlich zu dem Zweck vorsieht, die Anerkennung und Achtung der Rechte und Freiheiten anderer zu sichern und den gerechten Anforderungen der Moral, der öffentlichen Ordnung und des allgemeinen Wohles in einer demokratischen Gesellschaft zu genügen.
    3. Diese Rechte und Freiheiten dürfen in keinem Fall im Widerspruch zu den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen ausgeübt werden.
  • Artikel 30 (Auslegungsregel)
    Keine Bestimmung dieser Erklärung darf dahin ausgelegt werden, dass sie für einen Staat, eine Gruppe oder eine Person irgendein Recht begründet, eine Tätigkeit auszuüben oder eine Handlung zu begehen, welche die Beseitigung der in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten zum Ziel hat.[