Wahlen – und Nichtwähler – jedenfalls wird der Ausdruck Nichtwähler ständig strapaziert.

Aber: 
Den Nichtwähler gibt es nicht!!!!

Den Ungültigwähler gibt es nicht!!!!

Wie geht das mit den Wahlen

Jemand stellt sich zur Wahl – Parteien (SPÖ, ÖVP, GRÜNE, FPÖ, BZÖ usw. usw.)

Wahlbeteiligung: Beispiel 75 % der Wahlberechtigten haben gültig gewählt.
Diejenigen Menschen, welche eine gültige Stimme abgeben entscheiden auch über jene, welche nicht zur Wahl gehen oder hingehen und ungültig wählen.

Beispiel Nationalratswahl 2008 in Mandate je Partei:
SPÖ: 57           ÖVP: 51            FPÖ: 34        BZÖ: 21           Grüne: 20       (100 % der Mandate wurden vergeben)
abgegebene Stimmen in Prozent:
SPÖ: 29,3 %  ÖVP: 26,0 %  FPÖ: 17,5 %  BZÖ: 10,7 %  Grüne: 10,4% (93 % gültige verwertbare Stimmen!)

Wenn ein Mensch, welcher in der Einstellung Grün ist nicht zur Wahl geht, wird die Stimme im Verhältnis zu dem Ergebnis (prozentuell) aufgeteilt. Da passierte es 2008, dass seine/ihre Stimme zu SPÖ: 29,3 %  ÖVP: 26,0 %  FPÖ: 17,5 %  BZÖ: 10,7 %  Grüne: 10,4% wurden. Grüne die nicht zur Wahl gehen geben der FPÖ eine Stimme, wenn er z. B. 20 % der abgegebenen Stimmen erhält geben 5 Grüne dem Strache soviel wie eine Wahlstimme oder wenn die ÖVP 25 % erreicht genügen schon 4 Grüne die eine Stimme der ÖVP schenken.

Das gilt auch für den SPÖ nahen Wähler – Auch seine Stimme geht anteilsmäßig an die ÖVB, die Grünen, die FPÖ, an BZÖ usw. Jene Stimmen die der BZÖ gegeben werden, werden für den Fall, dass die BZÖ die Mindestgrenze nicht erreicht ebenfalls im Verhältnis der gültigen Stimmen aufgeteilt.

Ja – wirklich –
Geht zur Wahl und verwendet eure Stimme für eure Interessen – das ist mit Demokratie gemeint.