Den Regierenden fällt nichts ein außer Sanktionen, die hier noch nie funktioniert haben.

Besser wäre ein Belohnungssystem – siehe weiter unten.

Sanktionen für Euroländer die „Sündigen“ und zu hohe Defizite im Jahr haben.

Sanktionen haben bisher nicht funktioniert (siehe Frankreich/Deutschland/Griechenland/Italien usw.)

Sanktionen werden auch in Hinkunft nicht funktionieren und wenn sie funktionieren dann stärken derzeit Sanktionen Banken und nicht den Betroffenen Staat und damit leider nicht Menschen.

Sanktionen – das ist so, wie wenn man einem Nackten das Hemd nehmen wollte.

Alternative – diese ist vielleicht nicht ganz ausgereift aber  wäre zumindest zu diskutieren – denn es ist eine Strategie und nicht einfach Milliardenankäufe von Ramschanleihen die die EZB mehr oder weniger ohne Rücksprache mit dem europäischen Parlament gerade macht (Stand 6. 9. 2012)

Ziel: Staaten nicht durch das Karussell von Zinsen und Zinseszinsen belasten.
Ziel: Auf lange Sicht würde auch die Inflation geringer
Ziel: Geld ist für Menschen da und nicht für Banken und Spekulanten

 

Statt Sanktion wird die Geldmenge erhöht. (mindestens so gewissenhaft wie die EZB jetzt mit unserer Geldmenge umgeht oder wie die FED in Amerika das macht)

Beispiel – der Staat mit de größten Erhöhung der Staatschuld hat 7 % Minus. – Gewollt sind 3 %

Das bedingt, dass die Geldmenge um 7 % erhöht wird, die Staaten welche besser mit ihren Ressourcen umgegangen sind haben neues Geld zur Verfügung, und die Staaten die wie im Beispiel hier genommen 7 % Neuverschuldung verursacht haben können mit den 7 % nur gerade ihre neuen Schulden tilgen.
ALLE ERHALTEN 7 % – DIE EINEN REDUZIEREN IHR DEFIZIT AUF 0 – KEINE NEUVERSCHULDUNG

die Anderen reduzieren auf 0 und haben noch Geld für Projekte
z. B. 5 % Defizit – 7 % erhalten – Keine Neuverschuldung – 2 % für Projekte und Entwicklung

NIE WIEDER VERDIENT EINE BANK AN EINEM STAAT ODER STAATLICHEN EINRICHTUNGEN.
DAS BRAUCHT KONTROLLE:
Jede Neuverschuldung – jeder Kredit wird im Internet veröffentlicht – alle Einwohner sollen wissen wie es dem eigenen Staat geht und wofür er Geld ausgibt, zumindest von Löchern die er mit Neuverschuldungskrediten stopfen muss.

Wenn du unterhalb die Haushaltsdefizite der verschiedenen Länder ansiehst kannst du gut rechnen:

Höchstes Defizit 2013 Irland 7,1 % – daher erhöhe die Geldmenge der EU um 7,1 % – Die Neuverschuldung von Irland kann dann bezahlt werden – ist dann 0 %.

Dänemark erhält auch 7,1 % – davon wird 1,9 % Neuverschuldung bezahlt und 5,2 % steht für Investitionen oder Abbau von Altschulden zur Verfügung.

Haushaltsdefizite/-überschuss der EU-Länder (in % des BIP)
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/wirtschaftsdaten104.html
2010 2011 2012 2013* 2014*
Belgien -3,8 -3,7 -3,9 -3,1 -3,3
Bulgarien -3,1 -2,0 -0,8 -1,3 -1,2
Dänemark -2,5 -1,8 -4,0 -1,9 -2,9
Deutschland -4,1 -0,8 0,2 -0,2 0,0
Estland 0,2 1,2 -0,3 -0,3 0,2
Finnland -2,5 -0,8 -1,9 -2,2 -1,9
Frankreich -7,1 -5,3 -4,8 -4,0 -4,3
Griechenland -10,7 -9,5 -10,0 -3,8 -2,6
Großbritannien -10,2 -7,8 -6,3 -6,8 -6,3
Irland -30,8 -13,4 -7,6 -7,1 -4,2
Italien -4,5 -3,8 -3,0 -2,7 -2,3
Lettland -8,1 -3,6 -1,2 -1,2 -0,9
Litauen -7,2 -5,5 -3,2 -3,0 -2,4
Luxemburg -0,9 -0,2 -0,8 -0,2 -0,4
Malta -3,6 -2,8 -3,3 -3,7 -3,6
Niederlande -5,1 -4,5 -4,1 -3,6 -3,5
Österreich -4,5 -2,5 -2,5 -2,2 -1,8
Polen -7,9 -5,0 -3,9 -3,9 -4,1
Portugal -9,8 -4,4 -6,4 -5,5 -4,0
Rumänien -6,8 -5,6 -2,9 -2,6 -2,4
Schweden 0,3 0,2 -0,5 -1,2 -0,5
Slowakei -7,7 -5,1 -4,3 -3,0 -3,1
Slowenien -5,9 -6,4 -4,0 -5,3 -4,9
Spanien -9,7 -9,4 -10,6 -6,5 -7,0
Tschechien -4,8 -3,3 -4,4 -2,9 -3,0
Ungarn -4,3 4,3 -1,9 -3,1 -3,5
Zypern -5,3 -6,3 -6,3 -6,5 -8,4

Die erlaubte Defizitgrenze im Maastrichter-Vertrag beträgt -3,0%.